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Domains

Einen Domainnamen wählen, den Kunden behalten

Ein guter Domainname funktioniert am Telefon, auf dem Handy und in E-Mail-Adressen. Mit diesen einfachen Alltagstests prüfst du deine Kandidaten.

Ein Name kann auf einem großen Bildschirm gut aussehen und am Telefon trotzdem unpraktisch sein. Genau deshalb lohnt sich vor der Domainregistrierung ein kleiner Alltagstest. Dafür brauchst du weder ein Markenlabor noch eine lange Tabelle mit Fantasienamen.

Laut sagen statt nur ansehen

Bitte jemanden, deine gewünschte Adresse nach einmaligem Hören aufzuschreiben. Musst du mehrere Buchstaben erklären, Zahlen ausschreiben oder eine ungewöhnliche Schreibweise korrigieren, wird es später Kunden ähnlich gehen.

Besonders schwierig sind Namen, bei denen eine Ziffer wie ein Wort gesprochen wird. Ein gedachtes „vier“ kann als Zahl oder ausgeschrieben ankommen. Auch zwei gleiche Buchstaben an einer Wortgrenze sind leicht zu überhören. Das macht einen Namen nicht grundsätzlich ungeeignet, sollte aber bewusst entschieden werden.

Den ganzen Namen prüfen

Schreibe nicht nur die Domain auf, sondern auch eine typische E-Mail-Adresse. Passt sie noch auf eine Visitenkarte? Lässt sie sich auf dem Smartphone lesen? Prüfe außerdem, ob zusammengeschriebene Wörter unbeabsichtigt eine andere Bedeutung ergeben.

Eine regionale Ergänzung kann die Einordnung erleichtern. Sie kann später aber auch einschränken, wenn dein Geschäft wächst. Ein Betrieb, der heute nur in Graz arbeitet, muss deshalb abwägen, ob der Ortsname dauerhaft zur Marke gehören soll.

Eine kurze Auswahl reicht

Stelle drei bis fünf Kandidaten zusammen. Bewerte jeden nach denselben Fragen: verständlich, gut aussprechbar, passend zum Angebot und auch in zwei Jahren noch brauchbar. Eine freie technische Adresse allein ist noch kein guter Name und keine rechtliche Freigabe.

Vermeide Entscheidungen unter künstlichem Zeitdruck. Sichere erst die gewünschte Schreibweise und prüfe danach die passenden Endungen und mögliche Namenskonflikte. Halte die endgültige Hauptadresse schriftlich fest, damit Drucksorten, E-Mail-Signaturen und Website dieselbe Variante verwenden.

Die Wahl der Endung behandelt unser Beitrag zu .at, .com und .eu. Der Alltagstest bleibt bei jeder Endung derselbe: Eine Adresse sollte sich möglichst ohne Erklärung weitergeben lassen.

Diese Funktion ist noch in Vorbereitung.